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Die vier Aufstände

Die Gemüsegärtner und Winzer der Umgebung tranken für gewöhnlich einen Wein, der in gutbürgerlichen Häusern nicht serviert wurde, und zwar aus gutem Grund, denn es handelte sich um einen mehr als sauren Rachenputzer.

Weiterlesen: Der Rachenputzer Aufstand

Als die Cholera 1854 in Colmar wütete und zahlreiche Menschenleben forderte, beschloss die Verwaltung der Stadt, sich mit der Ernährung der Colmarer zu befassen, denn sie hatten mit Entsetzen festgestellt, dass es in bestimmten Vierteln mit der Hygiene nicht gerade zum Besten stand und die Ansteckungsgefahr dort deshalb besonders groß war.

Weiterlesen: Der Gurken-Aufstand

Neun Jahre später beschloss der Stadtrat, der auf der Suche nach neuen Einnahmequellen war, das Brennholz zu besteuern, das den Einwohnern nach dem Holzungsrecht zustand, und das vor allem den Ärmsten half, den Winter zu überstehen. 

Weiterlesen: Der Reisigbündel-Aufstand

Der letzte Aufstand, der Aufstand der Leichenwagen im Jahre 1855, wurde ihm schließlich zum Verhängnis. Bis dahin wurden die Colmarer im "Rappendantz" - dem "Ort, an dem die Raben tanzen" - begraben.

Weiterlesen: Der Leichenwagen-Aufstand

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