Jean Rapp - Napoleons furchtloser General

Jean Rapp

Der Held der napoleonischen Armeen, Jean Rapp (1771-1821), ist einer der größten Namen in Colmar. Noch heute wacht seine Statue, die 1859 von Bartholdi gebaut wurde, auf dem Platz der seinen Namen trägt: der Champs de Mars.

Rapp ist im Koïfhus von Colmar geboren, wo sein Vater als Hausmeister arbeitete. Er studierte am protestantischen Gymnasium um Pfarrer zu werden, aber sein hitziges Temperament führte ihn ab 1788 zu dem Regiment der Cevennen. 1793 wurde er Feldwebel, 1796 Kapitän und dann Adjutant von General Dessaix (1768-1800). Er folgte ihm nach Italien und Ägypten, wo er Oberst wurde.

Nach dem Tod von General Dessaix, welchen er bewunderte, wurde Rapp Adjutant von General Bonaparte. Von großem Mut, wie es die vielen Anerkennungen, die er erhielt bewiesen, begeht auch er mal einen Fauxpa: Einmal sagte er dem Kaiser, dass er sich vor den Korsen in Acht nehmen solle...

Am Abend der Schlacht von Austerlitz (1805), wo er sich wieder einen Namen gemacht hat, wurde Rapp zum Generalmajor befördert. Von 1807 bis 1814 war er Gouverneur von Danzig und wurde im Jahre 1809 zum Grafen des Kaiserreichs berufen. Er nahm an dem desaströsen russischen Feldzug 1812 Teil und wurde während der Überquarung der Beresina verletzt. Zum Ersten Generalquartiermeister berufen, wurde Rapp gezwungen, in Danzig am 29. November 1813 zu kapitulieren. Gefangen genommen und nach Kiew abgeführt, konnte er erst nach Napoleons Abreise auf die Insel Elba nach Paris zurückkehren. Ludwig XVIII macht Rapp zum Pair von Frankreich und Kammerherr des Königs. Rapp traf aber im März 1815 in den Tuileries den Kaiser, dem er immer loyal geblieben war. Dessen Tod berührte ihn so sehr, dass Ludwig XVIII ihn selbst trösten musste: "Sei nicht schüchtern, Rapp, ich hoffe, Sie werden auch für mich so weinen."

Rapp starb an Magenkrebs und überlebte den Kaiser nur um ein paar Monate. Er wurde in dem Ladhof Friedhof in Colmar beerdigt und sein Herz wurde in der Kirche St. Matthäus, die er in seiner Jugend besuchte, aufbewahrt. Außer der Statue von Bartholdi und dem Platz, der nach dem General benannt ist, ehrte die Stadt Colmar ihren Helden 1919 durch die Umbenennung der Neuen Infanterie-Kaserne, die zwischen 1887 und 1889 gebaut wurde, in "Caserne Rapp" (Rapp Kaserne).



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