Hansi - oder das Missverständnis

HansiJean-Jacques Waltz alias Hansi (1873-1951)
war Maler, Zeichner und Karikaturist.

Hansi, sein eigentlicher Name war Jean Jacques Waltz (1873-1951), war Maler, Zeichner und Karikaturist. Am Vorabend und während des ersten Weltkriegs hat er seine Redegewandtheit gegen die Deutschen, die Elsass 1871 annektiert haben, eingesetzt.

Jean Jacques Waltz wurde 1873 in Colmar geboren, zwei Jahre nach der Annexion des Gebietes durch Deutschland. Er war der Sohn von André Waltz, ein Metzger der Verwalter einer Bücherei und dann des Unterlinden-Museums geworden ist. Während seiner Studien der „Beaux arts“ in Lyon von 1892 bis 1895, entdeckte er, dass er nostalgisch mit Frankreich verbunden war. Dann kehrte er wieder in das Elsass zurück und arbeitete zuerst in Cernay und dann in Logelbachals als Textildesigner. Im Jahre 1909 tritt er zurück, um sich nur dem Zeichnen zu widmen.

Das Werk des Mannes, der ab 1907 das Pseudonym „Hansi“ trug, war schon vor dem Krieg durch ein starkes Anti-Deutsches Gefühl charakterisiert. Seine Werke «der Professor Knatschke» (1908), «L’Histoire d’Alsace racontée aux petits-enfants par l’Oncle Hansi» (1912) oder auch «Mon village, Ceux qui n’oublient pas» (1913), zeigen alle eine starke emotionale Zugehörigleit der Elsässer an Frankreich und ihren Wunsch, wieder Franzosen zu werden. Am Anfang des Großen Krieges eingesperrt, floh Hansi und wurde Übersetzer für einen Propaganda-Dienst in der Französischen Armee. Nach dem Krieg stellte er in verschiedenen Werken wie „le Paradis tricolore“ (1918), „l’Alsace heureuse“ (1919) oder „Colmar en France“ (1923) das Bild eines patriotischen Elsass vor, das glücklich war, wieder zu Frankreich zu gehören. Aber dieses idyllische Bild eines ländlichen Elsass, schön, attraktiv, blauweißrot, und ein wenig nostalgisch, war nicht die Realität.

Hansi, der die Missverständnisse zwischen die französische Administration und den Elsässern nicht verstand, zog sich langsam aus dem öffentlichen Leben zurück. Die einen wollten 50 Jahren der deutschen Besatzung vergessen und die anderen die kulturellen Besonderheiten der Elsässer hervorheben. Hansi wählte die Zukunft und widmete sich lieber den Kindern - als wäre er der Onkel Hansi aus seinem Buch „La Merveilleuse histoire du bon Saint Florentin d’Alsace“ (1925). Hansi wurde, wie vorher sein Vater, Verwalter des Unterlinden Museums und war sehr aktiv in der Werbung, vor allem für die Kaliwerke des Elsass, für welche er ein neues Logo und viele Postkarten zeichnete.



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