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Auguste Bartholdi (1834-1904) ist der berühmteste elsässische Künstler des 19. Jahrhunderts.

Frédéric Auguste Bartholdi, der berühmter elsässischer Künstler des 19. Jahrhunderts, ist im Jahre 1834 in Colmar geboren. Als sein Vater, Stadtrat an der Präfektur, 1836 sarb, beschloss seine Mutter, nach Paris zu gehen, um dort zu leben. Sie behielt aber das Einfamilienhaus in der Rue des Marchands, wo sie mit ihren beiden Söhne während den Schulferien einkehrte.

In Paris machte Bartholdi seine Oberstufenausbildung am Lycée Louis Legrand und ging in die Ateliers von mehreren Bildhauern wie Etex Antoine und Jean-François Soitoux. 1854 begann er die Entwürfe seines ersten wirkliche Denkmals, der Statue von General Rapp. Im Jahre 1855 beendet, wurde sie auf der Weltausstellung in Paris vorgestellt und dann 1856 in Colmar installiert. Im selben Jahr machte Bartholdi eine Reise nach Ägypten. Die monumentale Kunst des Landes störte seine Arbeit, die er dann historischen und patriotischen Feiern widmete, wie die Statuen des Generals Arrighi in Corte (1868), von Vauban in Avallon (1873) und Vercingetorix in Clermont-Ferrand (1870), oder später, der Löwe von Belfort (1880).

Als der Krieg 1870 ausbrach, war Bartholdi zuerst in der Nationalgarde von Paris und nahm dann an der Verteidigung von Colmar Teil. Nach der Annexion des Elsass, kehrte er nur kurz in seine Heimatstadt zurück. Obwohl Bartholdi noch andere Werke schuf, die international bekannt waren, wie die Statuen von Champollion in der College de France (1875), der Rouget de l'Isle in Lons-le-Saunier (1882), Diderot in Langres (1884), Gambetta in Ville d'Avray (1891), und so weiter, wurde er durch einen großes Werk der Bildhauerkunst, der Freiheitstatue, weltweit berühmt. Dieses Werk, 1886 eingeweiht, wurde von Frankreich im Zeichen der Freundschaft den die Vereinigten Staaten geschenkt. Sie wurde von einem verlassenen Beleuchtungs-Projekt der im Osten Ägyptens, am Eingang der Suez-Kanal, inspiriert. Bartholdi wurde für die Realisierung der Statue vom Gustave Eiffel Forschungsbüro und von dem Ingenieur Maurice Koechlin geholfen.

Aber Bartholdi vergaß seine Heimatstadt nicht: er verschönerte sie noch immer, mit der Unterstützung seines Freundes Georges Kern, Präsident des Verschönungsvereins. Außer der Statue von General Rapp (1856) hat er auch die Statue von Martin Schongauer (1860), den Bruat Brunnen (1864), den kleinen Winzer (1869), den Roesselmann Brunnen (1888), das Hirn-Denkmal (1894), den Schwendi Brunnen (1898) und den elsässischen Böttcher (1902) geschaffen. Als er 1904 starb, vermachte seine Witwe der Stadt Colmar Bartholdi's Geburtshaus in der rue des Marchands. Im Jahre 1922 wurde dort ein Museum für den Künstler eingerichtet. Die Stadt errichtete 1907 ein Denkmal für den Bildhauer und dann eine Replik der Freiheitsstatueum der Hundertjahrfeier seines Todes zu gedenken.



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